Drumbo auf dem 4. Platz bei der 24h-Regatta 2019!

Drumbo in der Wechselzone

Es gibt einige wenige feste Termine im OSG-Jahr: Anfang Mai fahren wir nach Pollenca zum Saisonauftakt, Anfang Oktober lassen wir die Saison bei der Herbstregatta auf der Flensburger Förde ausklingen. Und Anfang August sind wir bei der 24h-Regatta des ASV auf der Alster!

Unsere Zugvögel Drumbo und vor allem Almar waren in den letzten Jahren mit wechselnden Teams fast durchgängig am Start, so auch in diesem Jahr. Die Idee der nicht ganz ernsthaften Regatta ist schnell erklärt: Ca. 30 Boote segeln rund um die Uhr auf der Alster, nach jeder Runde muss mindestens ein Crewmitglied am Uni Steg im Langen Zug ausgetauscht werden und das Team, das nach Yardstick die meisten Runden schafft, hat gewonnen.

Almar vor der Wechselzone

Ein Besuch des Uni Stegs während der 24h-Regatta lohnt sich auch für Nicht-Mitsegler. Die Stimmung besonders in der Dämmerung am Abend ist immer toll, es wird gegrillt, es gibt Bier und ab und zu bestes Stegkino in der Wechselzone. Der Gedanke, dass man sich nicht die ganze Nacht um die Ohren schlagen muss, ist auch recht angenehm.

Während in den vergangenen Jahren die Wochen vor dem ersten Augustwochenende oft durch intensives Training der meist bunt gemischten OSG-Crews bestimmt wurden, war es dieses Mal die nicht einsatzbereite Drumbo, auf der geschraubt und gefachsimpelt wurde.

Tino hatte sich vorgenommen, die Trimm Möglichkeiten der Drumbo zu verbessern und wie meist bei solchen Projekten dauerte alles viel länger als geplant. Schon fragten sich die ersten beim Bier hinter der Hütte, ob denn das Boot wohl rechtzeitig fertig werden würde. Aber allen Unkenrufen zum Trotz: Am Freitagabend vor der Regatta um 21.00 Uhr war Drumbo einsatzbereit.

Als am Samstag dann nach einer ersten, langen Flauten-Runde Drumbo auf dem 6. Platz lag und Tino mit breitem Grinsen auf den Unisteg sprang, war allen klar: Es hat sich gelohnt, da geht was.

Team Drumbo bei der Preisverleihung

Für Almar lief es nach einem etwas holprigen Start (Huch, es geht schon los?) nicht ganz so gut und sie lag nach der ersten Runde auf dem vorletzten Platz. Bis zum Zieleinlauf am Sonntagnachmittag schob sie sich aber stetig weiter nach vorne und erreichte am Schluss Platz 17.

Drumbo schaffte es mit einer tollen Team Leistung auf den 4. Platz. Da mehr als drei Kielzugvögel am Start waren, gab es zusätzlich eine Klassen-Wertung und hier belegte Drumbo den 1. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an beide Teams!

Gespannt freuen wir uns auf die 17. 24h Regatta in 2020. Vielleicht mit drei OSG Zugvögeln?